Législation

Verordnung des WBF vom 24. November 2010 über die Haftungsrisikovergütung an die Kantone

SR 837.023.212In KraftStand am 01.01.20134 Artikel

Was sich vorbereitet

Keine laufenden Revisionsvorhaben.

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF), gestützt auf Artikel 114a der Arbeitslosenversicherungsverordnung vom 31. August 1983, verordnet:

Art. 1Berechnungsgrundlage der Haftungsrisikovergütung

1

 Grundlage für die Berechnung der Haftungsrisikovergütung an die Kantone ist die durchschnittliche jährliche Haftungssumme der in den beiden vorangehenden Jahren rechtskräftig verfügten Haftungen.

2

 Nicht berücksichtigt werden Haftungen für Schäden, die vorsätzlich oder durch Missachtung einer fallbezogenen Anweisung der Ausgleichsstelle oder durch strafbare Handlungen verursacht worden sind.

Art. 2Vergütungssumme

Die Vergütungssumme entspricht 75 Prozent der Haftungssumme nach Artikel 1 Absatz 1.

Art. 3Ausrichtung

1

 Die Vergütungssumme wird im Verhältnis der Anzahl Fälle, die im Vorjahr von der Ausgleichsstelle geprüft worden sind (Art. 83 Abs. 1 Bst. c des Arbeitslosenversicherungsgesetzes vom 25. Juni 19821), an die einzelnen Kantone ausgerichtet.

2

 Die Vergütung für das Vorjahr wird im zweiten Quartal des laufenden Jahres ausgerichtet.

  1. SR 837.0

Art. 4Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2011 in Kraft.

Text: konsolidiertes Bundesrecht (Fedlex), Stand am 01.01.2013. Massgebend ist allein die amtliche Veröffentlichung. Hosting in Europa (DSGVO).