Législation

Bundesgesetz vom 4. Oktober 1974 über Massnahmen zur Verbesserung des Bundeshaushaltes

SR 611.010In KraftStand am 01.01.20187 Artikel

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Letzte Änderungen

Eine Zeile pro Veröffentlichung in der Amtlichen Sammlung, mit den betroffenen Artikeln.

  • AS 2017 5205Grunderlass Bundesgesetz über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019in Kraft am 01.01.2018
    geändert: Art. 4, 4a
  • AS 2015 4747Grunderlass KAPG 2014in Kraft am 01.01.2016
    geändert: Art. 4
  • AS 2001 894Grunderlass BPG (SR 172.220.1)in Kraft am 01.01.2001
    aufgehoben: Art. 2a
  • AS 1983 1382Grunderlass Bundesgesetz über Massnahmen zur Verbesserung des Bundeshaushaltes, Änderungin Kraft am 01.11.1983
    geändert: Art. 1

4 Veröffentlichungen in der AS, die im geltenden Text zitiert werden.

Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf Artikel 42bis der Bundesverfassung, nach Einsicht in eine Botschaft des Bundesrates vom 3. April 1974, beschliesst:

Art. 1Grundsatz1

1

 Zur Verbesserung des Bundeshaushaltes sind die Bundesausgaben auf das unbedingt Notwendige zu beschränken und auf die finanziellen Möglichkeiten des Bundes auszurichten.

2–4

 …2

  1. Fassung gemäss Ziff. I des BG vom 24. Juni 1983, in Kraft seit 1. Nov. 1983 (AS 1983 1382 1383; BBl 1981 I 685, III 929).
  2. Aufgehoben durch Ziff. I des BG vom 24. Juni 1983, mit Wirkung seit 1. Nov. 1983 (AS 1983 1382; BBl 1981 I 685, III 929).

Art. 21

  1. Aufgehoben durch Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000 (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

Art. 2a1

  1. Eingefügt durch Ziff. I des BG vom 20. Juni 1986 (AS 1987 1717 1718; BBl 1986 I 1). Aufgehoben durch Art. 40 Ziff. 4 des Bundespersonalgesetzes vom 24. März 2000, mit Wirkung seit 1. Jan. 2001 für die SBB und 1. Jan. 2002 für die Bundesverwaltung sowie die Post (AS 2001 894; BBl 1999 1597).

Art. 3Krisenverhütung

Der Bundesrat trifft im Rahmen der Ausgabenplanung die nötigen Vorbereitungen für den Fall einer rückläufigen wirtschaftlichen Entwicklung.

Art. 4Sparaufträge im Rahmen des Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets 201412

1

 Der Bundesrat sieht gegenüber dem Finanzplan vom 22. August 2012 und späteren mehrjährigen Finanzbeschlüssen die folgenden Einsparungen vor:

2016

in Millionen Franken

  1. 1.

    Massnahmen im Eigenbereich der Bundesverwaltung

60,3

  1. 2.

    Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit

38,5

  1. 3.

    Optimierungen Aussennetz

6,3

  1. 4.

    Senkung des Zinssatzes zur Verzinsung der IV-Schuld bei der AHV

132,5

  1. 5.

    Massnahmen im Migrationsbereich

7,4

  1. 6.

    Optimierung der Betriebsbeiträge an Erziehungseinrichtungen

2,0

  1. 7.

    Massnahmen bei der Armee

13,0

  1. 8.

    Massnahmen des VBS im Transferbereich

4,6

  1. 9.

    Kürzungen bei den Universitäten

7,7

  1. 10.

    Kürzungen im ETH-Bereich

24,0

  1. 11.

    Massnahmen in der Landwirtschaft

0

  1. 12.

    Kürzung Wohnbaudarlehen

10,0

  1. 13.

    Priorisierungen im Bereich Nationalstrassen

95,0

  1. 14.

    Priorisierungen und Effizienzsteigerungen Schienenverkehr

40,0

  1. 15.

    Massnahmen im Umweltbereich

18,5

  1. 16.

    Massnahmen des UVEK im Transferbereich

2,9

2

 Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.

3

 Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwand- und Investitionskredite im Voranschlag und seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.

  1. Fassung gemäss Ziff. I 2 des BG vom 19. Juni 2015 über das Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4747; BBl 2013 823, 2014 8345).
  2. Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).

Art. 4aSparaufträge im Rahmen des Stabilisierungsprogramms 2017–20191

1

 Der Bundesrat sieht gegenüber dem provisorischen Finanzplan 2017–2019 vom 1. Juli 2015 die folgenden Einsparungen vor:

2017

2018

2019

in Millionen Franken

  1. 1.

    Massnahmen im Eigenbereich der Bundesverwaltung

135,2

243,4

249,8

  1. 2.

    Internationale Zusammenarbeit

143,0

200,5

243,4

  1. 3.

    Weitere Massnahmen im Transferbereich des EDA

0,3

0,9

0,9

  1. 4.

    Massnahmen im Transferbereich des EDI

2,6

2,6

2,6

  1. 5.

    Migration und Integration

0,5

11,4

11,4

  1. 6.

    Weitere Massnahmen im Transferbereich des EJPD

6,8

9,0

9,4

  1. 7.

    Armee

130,9

0

0

  1. 8.

    Massnahmen im Transferbereich des VBS

5,2

5,2

5,2

  1. 9.

    Bildung, Forschung und Innovation

68,6

60,9

66,7

  1. 10.

    Landwirtschaft

10,2

22,3

22,7

  1. 11.

    Weitere Massnahmen im Transferbereich des WBF

3,5

3,9

4,2

  1. 12.

    Strassen und Einlage in den Infrastrukturfonds

67,5

4,5

6,9

  1. 13.

    Umwelt

21,7

25,8

19,9

  1. 14.

    Bahninfrastruktur

53,1

84,5

93,5

  1. 15.

    Weitere Massnahmen im Transferbereich des UVEK

6,7

6,9

7,1

2

 Der Bundesrat kann bei der Budgetierung von einzelnen Sparmassnahmen abweichen, wenn dadurch das jährliche Sparziel insgesamt nicht unterschritten wird.

3

 Die Zuständigkeit der Bundesversammlung zur Festlegung der Aufwand- und Investitionskredite im Voranschlag und in seinen Nachträgen bleibt vorbehalten.

  1. Eingefügt durch Ziff. I 4 des BG vom 19. März 1999 über das Stabilisierungsprogramm 1998 (AS 1999 2374; BBl 1999 4). Fassung gemäss Ziff. I 4 des BG vom 17. März 2017 über das Stabilisierungsprogramm 2017–2019, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 5205; BBl 2016 4691).

Art. 5Inkrafttreten

1

 Dieses Gesetz untersteht dem fakultativen Referendum.

2

 Es tritt am 1. Januar 1975 in Kraft.

Text: konsolidiertes Bundesrecht (Fedlex), Stand am 01.01.2018. Massgebend ist allein die amtliche Veröffentlichung. Hosting in Europa (DSGVO).