§ 1
Der Kanton Zug ist ein demokratischer Freistaat.
Er ist als solcher, soweit die Kantonalsouveränität durch die Bundesverfassung1 nicht beschränkt wird, ein souveränes Bundesglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Keine laufenden Revisionsvorhaben.
Der Kanton Zug ist ein demokratischer Freistaat.
Er ist als solcher, soweit die Kantonalsouveränität durch die Bundesverfassung1 nicht beschränkt wird, ein souveränes Bundesglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Die Souveränität beruht in der Gesamtheit des Volkes.
Die Glaubens- und Gewissensfreiheit, sowie die freie Ausübung gottesdienstlicher Handlungen werden nach Massgabe der Artikel 49–53 der Bundesverfassung vom 29. Mai 18741 gewährleistet.
Der Kanton, unterstützt von den Gemeinden, sorgt unter Beobachtung des Artikels 27 der Bundesverfassung1 für den öffentlichen Unterricht.
Die Errichtung von Privatschulen und Privat-Lehranstalten ist gewährleistet; soweit dieselben den Primarschulunterricht betreffen, bleiben die Bestimmungen des 2. Absatzes von Artikel 27 der Bundesverfassung2 vorbehalten.
Alle Bürger und Bürgerinnen sind vor dem Gesetze gleich.
Der Kanton fördert die Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau.
Niemand darf dem verfassungs- und gesetzmässigen Gericht entzogen werden. Es dürfen keine Ausnahmegerichte eingeführt werden.1
Schiedsgerichte sind zulässig.
Die Unentgeltlichkeit der Rechtspflege und des Rechtsbeistandes ist bei ausgewiesenem Bedürfnisse gewährleistet. Bedingungen und Organisation werden durch das Gesetz bestimmt.
Die persönliche Freiheit ist gewährleistet.
Jeder Angeklagte ist so lange als schuldlos zu betrachten, bis das Urteil dessen Schuld ausgesprochen hat.
Niemand darf verhaftet werden ausser in den vom Gesetze bezeichneten Fällen und vorgeschriebenen Formen. Jeder Verhaftete soll in der Regel sofort einvernommen werden.
Ungesetzlich oder unschuldig Verhafteten ist vom Staate Genugtuung und angemessene Entschädigung zu leisten.
Zur Erzielung eines Geständnisses dürfen keinerlei Zwangsmittel angewendet werden.
Das Hausrecht ist unverletzlich. Vorbehalten bleiben die im Gesetz geregelten Fälle zum Schutz eines überwiegenden öffentlichen oder privaten Interesses.
Die freie Meinungsäusserung durch Wort und Schrift, das Petitions-, Vereins- und Versammlungsrecht sind gewährleistet. Der Missbrauch dieser Rechte unterliegt den Bestimmungen des Strafgesetzes1.
Das Eigentum der Privaten, der geistlichen und weltlichen Korporationen und der Gemeinden ist unverletzlich. Den Gemeinden, sowie den geistlichen und weltlichen Korporationen wird auch die Verwaltung desselben und die rechtmässige, beziehungsweise stiftungsgemässe Verfügung über dessen Ertrag unter Oberaufsicht des Staates gewährleistet.
Die Errichtung neuer Korporationen ist an die Bewilligung des Kantonsrates geknüpft.
Die Entäusserung von Grundeigentum für öffentliche Zwecke kann nur aus Rücksichten der allgemeinen Wohlfahrt des Staates oder der Gemeinden und gegen volle Entschädigung verlangt werden.
Die Öffentlichkeit des gesamten Staatshaushaltes ist gewährleistet; keinem Stimmberechtigten des Kantons kann die Einsicht in denselben verweigert werden.
Die Handels- und Gewerbefreiheit ist anerkannt. Das Gesetz trifft innert den Grenzen der Bundesverfassung1 diejenigen beschränkenden Bestimmungen, welche das allgemeine Wohl erfordert.
Die Gebäude sind im Rahmen des Gesetzes gegen Brand- und Elementarschaden bei der kantonalen Gebäudeversicherung zu versichern.
Die Steuerpflichtigen haben im Verhältnis der ihnen zu Gebote stehenden Mittel an die Staats- und Gemeindelasten beizutragen.1
Steuerfrei sind der Staat, die Einwohner‑, Bürger- und Kirchgemeinden, das Kirchen- und Pfrundvermögen und sein Ertrag, sowie die ausschliesslich gemeinnützigen öffentlichen Zwecken gewidmeten Vermögen und Einkommen. Das Gesetz kann weitere Ansprüche auf Steuerfreiheit oder -Erleichterung gewähren.2
Die Stimmberechtigung verpflichtet zu einem mässigen, auf alle gleich zu verlegenden Beitrag an die öffentlichen Lasten.
Der Staat ist berechtigt, zu den bisherigen noch neue indirekte Steuern zu beschliessen. Er hat den Einwohnergemeinden die ihnen gegenwärtig zugesicherten Anteile fernerhin, sowie von den neuen indirekten Steuern ebenfalls gesetzlich zu bestimmende Anteile zu verabfolgen.
Der Staat erhebt eine Erbschaftssteuer progressiv nach der Entfernung der Verwandtschaft und der Grösse der Erbschaft. Das Gesetz bestimmt die von dieser Steuer zu befreienden Verwandtschaftsgrade und Minimalsummen. Das Gesetz regelt im Weiteren die Aufteilung der Steuern zwischen Kanton und Einwohnergemeinden, wobei mindestens die Hälfte der Erbschaftssteuern den Einwohnergemeinden zufällt.3
Die Gesetzgebung wird diejenigen Vorschriften erlassen, welche zu genauer Ermittlung der Steuerkraft zweckdienlich erscheinen.
Jeder Stimmberechtigte ist pflichtig, an den Gemeindeversammlungen zu erscheinen und an den Verhandlungen teilzunehmen.
Wahlbestechungen und Wahleinschüchterungen sind verboten. Das korrektionelle Strafgesetz wird die Strafe auf Zuwiderhandlung bestimmen.
Die vom Volk oder vom Kantonsrat gewählten kantonalen Behörden und Beamten sowie die vom Volk gewählten Behörden und Beamten der Gemeinden sind bei Beginn jeder Amtsdauer durch Eid oder Gelöbnis auf die Verfassung und die Gesetze zu verpflichten.
Staat und Gemeinden sowie deren Behörden und Beamte haften für ihre Tätigkeit im Rahmen des Gesetzes.1
In gleicher Weise haften die andern Körperschaften und die Anstalten des öffentlichen Rechts.2
…3
Die Mitglieder des Kantonsrates, des Regierungsrates, des Obergerichtes und des Verwaltungsgerichtes können wegen mündlicher oder schriftlicher Äusserungen in den Verhandlungen des Kantonsrates und seiner Kommissionen rechtlich nicht zur Verantwortung gezogen werden.
Der Kantonsrat kann die Immunität aufheben, wenn sie missbraucht wird.
In einer richterlichen oder vollziehenden Behörde dürfen nicht gleichzeitig Mitglieder sein:1
zwei Personen, die miteinander verheiratet sind, in eingetragener Partnerschaft leben oder eine dauernde Lebensgemeinschaft führen;
Verwandte und Verschwägerte in gerader Linie oder bis zum dritten Grade in der Seitenlinie;
zwei Personen, deren Ehegatten, eingetragene Partnerinnen oder Partner Geschwister sind.2
Das Gleiche ist zu beachten zwischen Mitgliedern und Schreiberin oder Schreiber einer solchen Behörde.3
Die gesetzgebende, die vollziehende und die richterliche Gewalt sind getrennt. Keine Gewalt darf in den durch Verfassung oder Gesetz festgelegten Wirkungsbereich der anderen eingreifen.
Niemand darf gleichzeitig Mitglied des Kantonsrates, des Regierungsrates oder eines Gerichtes sein.
Die Leiter der Ämter und Abteilungen gemäss Gesetz über die Organisation der Staatsverwaltung, die Personen mit staatsanwaltschaftlichen Funktionen und Gerichtsschreiber sowie der Landschreiber dürfen nicht Mitglieder des Kantonsrates, des Regierungsrates oder eines Gerichtes sein.2
Das Gesetz kann weitere Unvereinbarkeiten vorsehen.3
Absatz 3 findet keine Anwendung auf die Wahl von Gerichtsschreibern als ausserordentliche Ersatzmitglieder eines Gerichts im Sinne von § 41 Bst. l Ziff. 5.4
Jeder Bürger des Kantons geniesst, unter Beobachtung der gesetzlichen Vorschriften, das Recht freier Niederlassung in allen Gemeinden.
Die Niederlassung der Schweizerbürger richtet sich nach den Vorschriften des Bundes und jene der Ausländer nach den bestehenden Staatsverträgen.
Das Kantonsbürgerrecht kann nur solchen Personen erteilt werden, die im Besitze eines Gemeindebürgerrechtes sind. Das erlangte Gemeindebürgerrecht fällt dahin, wenn das Kantonsbürgerrecht nicht innert Jahresfrist erworben wird.
Das Nähere wird durch das Gesetz bestimmt.
Der Kanton Zug besteht aus den elf Einwohnergemeinden Zug, Oberägeri, Unterägeri, Menzingen, Baar, Cham, Hünenberg, Steinhausen, Risch, Walchwil und Neuheim.1
Die Stadt Zug ist der Hauptort des Kantons und der Sitz der Kantonsbehörden.
Die Stimmfähigkeit ist eine dreifache:
für eidgenössische;
für kantonale; und
für Gemeindeangelegenheiten.
Das Stimmrecht für eidgenössische Wahlen und Abstimmungen richtet sich nach der eidgenössischen Gesetzgebung; es wird in derjenigen Gemeinde ausgeübt, in welcher der Betreffende wohnt, d. h. seinen ordentlichen Aufenthalt hat.
Das Stimmrecht für kantonale Wahlen und Abstimmungen wird ausschliesslich in der Wohngemeinde ausgeübt.
Das Recht, zu stimmen und zu wählen sowie die Wählbarkeit besitzen: alle Kantonsbürger und -bürgerinnen und im Kanton gesetzlich niedergelassene Schweizer Bürger und Bürgerinnen, welche das 18. Altersjahr zurückgelegt haben und sich nicht in einem der unten aufgeführten Ausnahmefälle befinden.1
Personen, die wegen dauerhafter Urteilsunfähigkeit unter umfassender Beistandschaft stehen oder durch eine vorsorgebeauftragte Person vertreten werden, haben kein Stimmrecht.2
…3
Das Gesetz bestimmt für jede Gemeindeart den Kreis der Stimmberechtigten.
Das Gesetz regelt die Einrichtung der Stimmregister und das Verfahren bei den Wahlen und Abstimmungen.
Die Transparenz in der Politik wird gewährleistet, indem:
die im Kantonsrat vertretenen politischen Parteien ihre Finanzierung offenlegen;
die Finanzierung von bedeutenden Kampagnen im Hinblick auf kantonale Wahlen und Abstimmungen offengelegt werden;
die vom Volk in öffentliche kantonale Ämter gewählten Personen ihre Interessenbindungen offenlegen.
Das Gesetz regelt die Einzelheiten.
Das souveräne Volk übt seine Souveränitätsrechte teils selbst aus, teils überträgt es deren Ausübung seinen Vertretern.
Die verfassungsmässigen Rechte werden vom Volke ausgeübt:
durch Annahme oder Verwerfung der Verfassung und ihrer Abänderungen;
durch Genehmigung oder Verwerfung der Gesetze;
durch das Vorschlagsrecht (Initiative);
durch die Wahl folgender Behörden und Beamter:
der beiden Mitglieder des schweizerischen Ständerates für eine vierjährige Amtsdauer,
der Mitglieder des Kantonsrates,
der Mitglieder des Regierungsrates,
der Mitglieder und Ersatzmitglieder des Kantonsgerichtes, des Strafgerichtes, des Obergerichtes und des Verwaltungsgerichtes; vorbehalten bleibt die Wahl ausserordentlicher Ersatzmitglieder durch den Kantonsrat gemäss § 41 Bst. l,
aller weitern Behörden, Beamten und Angestellten, deren Wahl verfassungsgemäss oder nach eidgenössischen und kantonalen Gesetzen dem Volke zusteht.
Jede Veränderung der schweizerischen Bundesverfassung1 muss dem Volke zur Annahme oder Verwerfung vorgelegt werden.
Das Ergebnis der daherigen Abstimmung gilt zugleich als Standesstimme (Art. 121 BV2).
Gesetze und allgemeinverbindliche Kantonsratsbeschlüsse sowie Beschlüsse, die eine neue einmalige Ausgabe von mehr als 500 000 Franken oder eine neue wiederkehrende Ausgabe von mehr als 50 000 Franken im Jahr zur Folge haben, unterliegen der Volksabstimmung, wenn ein entsprechendes von 1500 Stimmberechtigten unterzeichnetes Begehren eingereicht wird (Referendum).
Die Referendumsfrist beträgt 60 Tage seit der amtlichen Veröffentlichung des Beschlusses des Kantonsrates.
Die Stimmberechtigung ist gemeindeweise amtlich auszuweisen.
Die Volksabstimmung kann ferner von einem Drittel der Mitglieder des Kantonsrates unmittelbar nach der Schlussabstimmung beschlossen werden (Behördenreferendum).
Die Volksabstimmung ist innert sechs Monaten nach der Einreichung der Unterschriften bei der Staatskanzlei bzw. nach der Beschlussfassung im Kantonsrat durchzuführen. Findet innert drei Monaten nach Ablauf dieser Frist ein eidgenössischer oder kantonaler Urnengang statt, kann die Abstimmung mit diesem zusammengelegt werden.
Dem Kantonsrat steht das Recht zu, ein Gesetz oder einen Beschluss in seiner Gesamtheit oder nach Sachgebieten getrennt zur Abstimmung vorzulegen.
2000 Stimmberechtigte können unterschriftlich das Begehren um Erlass, Aufhebung oder Änderung eines Gesetzes oder eines Kantonsratsbeschlusses stellen (Gesetzesinitiative) sowie die Einreichung einer Standesinitiative beim Bund verlangen. Ausgenommen sind Beschlüsse, die ausschliesslich in die Zuständigkeit des Kantonsrates fallen.
Solche Begehren können in Form der allgemeinen Anregung oder des formulierten Entwurfs eingebracht werden. Sie dürfen sich nur auf ein einheitliches Sachgebiet beziehen (Einheit der Materie). Die Initiativen müssen eine Rückzugsklausel enthalten.
Die Stimmberechtigung ist gemeindeweise amtlich auszuweisen.
Der Kantonsrat nimmt an seiner ersten Sitzung nach der Einreichung der Unterschriften von der Initiative Kenntnis. Er hat sie innert Jahresfrist abschliessend zu behandeln: Ausnahmsweise kann er die Frist aufgrund eines Zwischenberichts seiner vorberatenden Kommission um längstens sechs Monate erstrecken.
Der Kantonsrat hat zu entscheiden, ob er einer Initiative entsprechen oder ob er sie ablehnen will. Entspricht er dem Begehren nicht, ist innert sechs Monaten seit der Schlussabstimmung eine Volksabstimmung durchzuführen. Findet innert drei Monaten nach Ablauf dieser Frist ein eidgenössischer oder kantonaler Urnengang statt, kann die Abstimmung mit diesem zusammengelegt werden.
Lehnt der Kantonsrat die Initiative ab, hat er dem Volk die Verwerfung des Begehrens zu beantragen oder der Initiative einen Gegenvorschlag in Form der allgemeinen Anregung oder des ausgearbeiteten Entwurfs gegenüberzustellen.
Nimmt das Volk eine Initiative oder einen Gegenvorschlag in Form der allgemeinen Anregung an, ist der entsprechende Erlass innert drei Jahren seit der Abstimmung unter dem Vorbehalt des Referendums in Kraft zu setzen. Der Kantonsrat kann diese Frist aufgrund eines Zwischenberichts ausnahmsweise um längstens ein Jahr erstrecken.
Die Volksabstimmungen über Verfassung und Gesetze, Initiativ-Vorschläge und über Beschlüsse des Kantonsrates finden geheim und mittels der Urnen statt.
Das nähere Verfahren wird im Sinne der möglichsten Erleichterung der Stimmabgabe durch die Gesetzgebung geregelt.
Bei allen Volksabstimmungen entscheidet die absolute Mehrheit der Stimmenden.
Alle Volksbegehren sind der Stempelpflicht enthoben. Für Beglaubigung der Stimmberechtigung dürfen keine Gebühren bezogen werden.
Die gesetzgebende und aufsehende Gewalt übt der Kantonsrat aus. Derselbe besteht aus 80 Mitgliedern.
Die Gesamterneuerungswahlen des Kantonsrats richten sich nach dem Grundsatz des proportionalen Wahlverfahrens.
Wahlkreise sind die Einwohnergemeinden. Die Zahl der Kantonsratssitze der Wahlkreise wird durch einfachen Kantonsratsbeschluss nach Massgabe der nachgeführten Bevölkerungsstatistik (im Vorjahr veröffentlichte Zahlen des Bundes der ständigen Wohnbevölkerung) festgelegt. Jedem Wahlkreis werden mindestens zwei Sitze zugeteilt.
Die Zuteilung der Sitze aufgrund der Stimmenzahlen erfolgt zuerst an die Parteien und politischen Gruppierungen entsprechend deren Wählerstärke im Kanton. Danach werden die Sitze der Parteien und politischen Gruppierungen auf die Wahlkreise nach Massgabe ihrer Sitzzahl gemäss Absatz 3 zugeteilt (doppeltproportionales Zuteilungsverfahren).
Der Kantonsrat ernennt durch geheime Abstimmung auf die Dauer von zwei Jahren aus seiner Mitte den Präsidenten, den Vizepräsidenten und zwei Stimmenzähler.
…1
Dem Kantonsrat kommen folgende Obliegenheiten zu:1
die Entscheidung über die Vollmachten seiner Mitglieder;
das ausschliessliche Recht der Gesetzgebung mit Vorbehalt der Bestimmungen der §§ 332, 34 und 35;
die Oberaufsicht über die Behörden, sowie über die Erhaltung und Vollziehung der Verfassung und der Gesetze;
die Oberaufsicht über den Staatshaushalt;
die Festsetzung der Besoldungen und amtlichen Gebühren;
das Recht der Begnadigung und der Amnestie für politische Verbrechen und Vergehen;
die Beschlussfassung über die Amtsberichte des Regierungsrates, des Obergerichtes und des Verwaltungsgerichtes sowie über die vom Regierungsrat jährlich abzulegende Staatsrechnung;
die Beschlussfassung über die Budgets und Nachtragskredite sowie die Genehmigung der Leistungsaufträge;
die Genehmigung aller Verträge mit andern Kantonen unter Vorbehalt der Bundeskompetenz, sowie der Verträge über Salzlieferungen;
die Behandlung eingehender Bittschriften und Beschwerden;
l.
1.3
die Festsetzung der Zahl der Mitglieder und Ersatzmitglieder des Kantonsgerichtes und des Strafgerichtes je auf die Dauer von sechs Jahren;
die Festsetzung der Zahl der hauptamtlichen Richter an jedem Gericht und deren Wahl aus den Mitgliedern des betreffenden Gerichtes,
die Wahl der Präsidenten des Kantonsgerichtes und des Strafgerichtes aus den Mitgliedern dieser Gerichte,
die Wahl der Präsidenten des Obergerichtes und des Verwaltungsgerichtes aus den Mitgliedern dieser Gerichte,
die Wahl ausserordentlicher Ersatzmitglieder der Gerichte; die Einzelheiten regelt das Gesetz,
je auf die Dauer von vier Jahren;
Wahl des Landschreibers;
die Bestätigung der vom Regierungsrat vorgenommenen Wahlen der vom Kanton zu wählenden Mitglieder des Bankrates und der Revisionsstelle der Zuger Kantonalbank;
der Entscheid über Kompetenz-Streitigkeiten zwischen der vollziehenden und der richterlichen Gewalt;
…
die Ausübung aller übrigen Souveränitätsrechte, insofern selbe nicht ausdrücklich durch die bestehende Bundes- und Kantonsverfassung beschränkt sind und
die Ausübung der den Kantonen in der Bundesverfassung4 eingeräumten bundesstaatlichen Mitwirkungsrechte (Einberufung der Bundesversammlung, Referendum, Standesinitiative).
Die Mitglieder des Kantonsrates werden vom Kanton entschädigt.
Der Kantonsrat versammelt sich, so oft es der Präsident für notwendig erachtet und wenn der Regierungsrat oder ein Viertel der Kantonsräte in schriftlichem Gesuche unter Angabe der Gründe es verlangt.
Die Sitzungen des Kantonsrates sind in der Regel öffentlich.
Um gültig verhandeln zu können, ist die Anwesenheit der absoluten Mehrheit der Mitglieder des Kantonsrates erforderlich. Kein Gesetzesvorschlag kann definitiv angenommen werden, bevor derselbe in zwei Sitzungen, zwischen welchen ein Zeitraum von wenigstens zwei Monaten liegen soll, durchberaten worden ist. Das Nähere bestimmt das Reglement.
Der Regierungsrat besteht aus sieben Mitgliedern.1
In den eidgenössischen Räten dürfen keine Mitglieder des Regierungsrates sitzen.2
Aus der Mitte des Regierungsrates wählt der Kantonsrat den Landammann und den Statthalter auf die Dauer von zwei Jahren. In Abwesenheit des Landammanns und des Statthalters führt das der Amtsdauer nach älteste Mitglied den Vorsitz im Regierungsrate.
Der Regierungsrat ist mit dem Vollzug der Gesetze, Verordnungen und Beschlüsse und mit der Staatsverwaltung und Rechnungsführung in allen Teilen beauftragt. Ihm kommen insbesondere folgende Befugnisse und Verpflichtungen zu:
die Besorgung der innern und äussern Angelegenheiten;
die Vorsorge für Erhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit;
die Beaufsichtigung und Leitung aller Zweige der Verwaltung;
der Erlass der notwendigen Verordnungen;
die Einreichung von Vorschlägen zu Gesetzen und Beschlüssen an den Kantonsrat;
die Vorlage eines Berichtes über seine Geschäftsführung, der Staatsrechnung und des Voranschlages (Budgets) des nächsten Rechnungsjahres;
Vorschläge für die vom Kantonsrat zu bestätigenden Wahlen von Behörden und Beamten;
die Aufsicht über die untern Verwaltungsbehörden und das Entscheidungsrecht über diesbezügliche Anstände und Beschwerden unter Vorbehalt der Zuständigkeit des Verwaltungsgerichtes;
der Vollzug der in Rechtskraft erwachsenen Strafurteile, sofern das Gesetz nichts anderes bestimmt;
die Vornahme aller dem Kanton zustehenden Wahlen, welche nicht durch Verfassung oder Gesetz einer andern Behörde oder dem Volk übertragen sind.
Die Mitglieder des Regierungsrates haben im Kantonsrat beratende Stimme und das Recht, zu allen Geschäften Anträge zu stellen.1
Die Geschäftsordnung des Regierungsrates wird durch ein vom Kantonsrat aufzustellendes Reglement bestimmt.
Ordentliche Schlichtungsbehörde ist der Friedensrichter.
Jede Gemeinde wählt einen Friedensrichter und die vom Gesetz bestimmte Anzahl Ersatzleute.
Das Gesetz kann vorsehen, dass zwei oder mehrere Gemeinden einen gemeinsamen Friedensrichter einsetzen.
Das Gesetz kann für bestimmte Streitsachen besondere Schlichtungsbehörden vorsehen.
Das Kantonsgericht besteht aus dem Präsidenten und einer vom Kantonsrat bestimmten Zahl von Mitgliedern und Ersatzmitgliedern.
Das Strafgericht besteht aus dem Präsidenten und einer vom Kantonsrat bestimmten Zahl von Mitgliedern und Ersatzmitgliedern.1
…2
Das Obergericht besteht aus dem Präsidenten und einer durch Gesetz bestimmten Anzahl von Mitgliedern und Ersatzmitgliedern.2
Es ist die oberste kantonale Gerichtsbehörde in Zivil- und Strafsachen und übt die Aufsicht über die gesamte Zivil- und Strafrechtspflege – mit Ausnahme des Polizeikommandos und der Übertretungsstrafbehörden der Gemeinden – sowie über das Konkursamt und die Betreibungsämter aus.3
In diesem Bereich kann es dem Kantonsrat den Erlass von Gesetzen und Beschlüssen vorschlagen.
Das Verwaltungsgericht besteht aus dem Präsidenten und einer durch Gesetz bestimmten Anzahl von Mitgliedern und Ersatzmitgliedern.1
Das Verwaltungsgericht ist die oberste kantonale Gerichtsbehörde in Verwaltungssachen.
Im Bereich der Verwaltungsgerichtsbarkeit kann es dem Kantonsrat den Erlass von Gesetzen und Beschlüssen vorschlagen.
Das Gesetz regelt die Organisation der Jugendstrafrechtspflege. Es kann für diese besondere Gerichte vorsehen.
Das Gesetz bestimmt die Organisation und Zuständigkeit der Gerichtsbehörden.
Innerhalb der Gerichte können Abteilungen mit besonderen Zuständigkeiten geschaffen und den Präsidenten sowie Einzelrichtern bestimmte Entscheidungsbefugnisse eingeräumt werden.
Die Verhandlungen vor den Gerichten sind öffentlich.1
Das Gesetz bestimmt die Ausnahmen.
Zu einem gültigen Rechtsspruch ist die Anwesenheit der festgesetzten Mitgliederzahl der Gerichte oder ihrer Abteilungen erforderlich.
Die Justizverwaltung ist Sache der Gerichte. Das Gesetz regelt die Einzelheiten.
Streitigkeiten aus Arbeitsverhältnissen von Behördenmitgliedern und Mitarbeitern, die der Aufsicht des Obergerichts unterstehen, werden vom Verwaltungsgericht beurteilt. Zur Beurteilung von Streitigkeiten aus Arbeitsverhältnissen von Behördenmitgliedern und Mitarbeitern, die der Aufsicht des Verwaltungsgerichts unterstehen, ist das Obergericht zuständig.2
Aufgehoben
Die Einwohnergemeinde umfasst alle in der Gemeinde wohnhaften Personen.1
Der Gemeinderat besorgt nach Verfassung und Gesetz die Angelegenheiten der Gemeinde.2
…3
Zur Bürgergemeinde gehören alle in dieser Gemeinde Heimatberechtigten.
Die Kirchgemeinde umfasst die in ihrem Gebiet wohnhaften Personen gleicher Konfession.1
Kollaturrechte bleiben vorbehalten, sind aber zuhanden der Kirchgemeinde ablösbar.2
…3
Die Teilhaber an Korporationsgut bilden eine Korporationsgemeinde.
Das Korporationsgut ist in seinem Bestand als unteilbares Gut zu erhalten; vorbehalten bleiben gemeinnützige Zuwendungen.
Die Gemeinden, ausgenommen die Korporationsgemeinden, erheben Steuern, wenn ihre Einnahmen zur Erfüllung ihrer Aufgaben nicht ausreichen.
Das Gesetz regelt den Finanzausgleich unter den Gemeinden.
Niemand ist gehalten, Steuern zu bezahlen, welche speziell für eigentliche Kultuszwecke einer Religionsgenossenschaft, der er nicht angehört, auferlegt werden (Art. 49 BV1).
Die nähere Organisation der Gemeinden und deren Befugnisse werden durch das Gesetz bestimmt.1
…2
Die Amtsdauer der vom Volk oder vom Kantonsrat gewählten kantonalen Behörden und Beamten sowie der vom Volk gewählten Behörden und Beamten der Gemeinden beträgt vier Jahre.
Die Amtsdauer der Mitglieder und Ersatzmitglieder der Gerichte sowie der Schlichtungsbehörden beträgt sechs Jahre. Ersatz- und Ergänzungswahlen erfolgen für den Rest der Amtsdauer.2
An der Urne werden gewählt:
die beiden Ständeräte;
von den kantonalen Behörden:
die Mitglieder des Kantonsrates, des Regierungsrates, des Obergerichts, des Kantonsgerichts, des Strafgerichts und des Verwaltungsgerichts;
von den Behörden der Einwohnergemeinde:
die Mitglieder des Grossen Gemeinderates, des Gemeinderates und der Rechnungsprüfungskommission sowie deren Präsidenten, ferner der Friedensrichter.1
Bei den Wahlen der Mitglieder des Kantonsrates und des Grossen Gemeinderates muss, sobald in einem Wahlkreise mehr als zwei Mitglieder in die gleiche Behörde zu wählen sind, der Grundsatz des proportionalen Wahlverfahrens zur Anwendung kommen.2
Die Gesamterneuerungswahlen des Kantonsrats richten sich nach dem Verhältniswahlrecht im Sinne von § 38.3
Die übrigen Wahlen werden im Majorzverfahren durchgeführt..4
…5
Die Verfassung kann jederzeit ganz oder teilweise revidiert werden.
Die Revision wird auf dem Weg der Gesetzgebung vorgenommen. Wird die Revision durch ein Volksbegehren verlangt (Verfassungsinitiative), gelten die Vorschriften über die Gesetzesinitiative.
Die Verfassungsrevision unterliegt der obligatorischen Volksabstimmung.
Dem Kantonsrat steht das Recht zu, eine Verfassungs-Revision in ihrer Gesamtheit oder nach Sachgebieten getrennt zur Abstimmung vorzulegen.
Zum Schutze der Bevölkerung und zur Abwehr unmittelbarer Gefahr sind auf dem Wege der Gesetzgebung notrechtliche Massnahmen vorzusehen für den Fall von Katastrophen, kriegerischen Ereignissen oder anderen Notlagen, die wegen ausserordentlicher sachlicher und zeitlicher Dringlichkeit im vorgeschriebenen Verfahren und mit den ordentlichen Mitteln nicht bewältigt werden können.
In diesem Gesetz können dem Kantonsrat und dem Regierungsrat vorübergehend Befugnisse eingeräumt werden, die von der Verfassung abweichen. Die in Ausübung dieser Befugnisse getroffenen Anordnungen und Massnahmen sind, sofern sie nicht im ordentlichen Verfahren verlängert werden, aufzuheben, sobald die Voraussetzungen gemäss Absatz 1 nicht mehr gegeben sind.
Ist die vorwürfige Verfassung von der Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Stimmberechtigten angenommen, so ist sie unverzüglich zu publizieren und tritt sofort in Kraft.
Die bestehenden Gesetze und Verordnungen, soweit solche der gegenwärtigen Verfassung nicht widersprechen, bleiben in Kraft, bis sie von der zuständigen Behörde abgeändert werden.
Diejenigen Gesetze, welche mit der Verfassung im Widerspruch stehen, sind sofort zu revidieren.
Für die Vorberatung dieser Gesetzesentwürfe hat der Kantonsrat eigene Kommissionen zu bezeichnen.
Wo die Verfassung oder ein Gesetz von Personen männlichen Geschlechtes spricht, fallen auch Personen weiblichen Geschlechtes unter diese Bestimmung, soweit sich nicht ausdrücklich oder aus dem Zweck etwas anderes ergibt.
Der Kantonsrat wird unmittelbar nach Annahme der Verfassung die Zeitpunkte festsetzen, an denen die in diesem Grundgesetze vorgesehenen Behörden gewählt werden sollen und wird deren erstmalige Amtsdauer bestimmen.
Es sollen die Wahlen der politischen und gerichtlichen Behörden nicht zur gleichen Zeit stattfinden.
Die am 1.1.2007 beginnende Amtsdauer der Mitglieder des Ständerates wird um ein Jahr verlängert. Sie endet mit Beginn der Wintersession des Ständerates im Jahre 2011.
Die Gemeindeschreiber, die vor Inkrafttreten der Änderung in § 78 Absatz 1 Buchstabe c der Kantonsverfassung an der Urne gewählt wurden, bleiben bis zum Ablauf der laufenden Amtsperiode im Amt.
Die Zahlen verweisen auf die Paragraphen und Paragraphenteile der Verfassung
Abstimmung s. Volksabstimmung
Alter
als Voraussetzung zur kantonalen Stimmberechtigung 27
Amnestie und Begnadigung
Kompetenz des Kantonsrates 41f
Amt
Amtsdauer 77
Landammann und Statthalter 46
Gerichtspräsidenten 41l
Kantonsratspräsident 40
Ständerat 31d
Verwandtschaft zwischen Mitgliedern derselben Behörde 20
Unvereinbarkeit 21
Amtseid oder -gelöbnis 18
Anregung einfache
bei Gesetzesinitiative 35
Aufsicht (Oberaufsicht)
des Kantonsrates
Behörden und Vollziehung der Verfassung 41c
Staatshaushalt 41d
des Regierungsrates
untere Verwaltungsbehörden 47h
des Obergerichts über die Rechtspflege 54
Ausgaben
Finanzreferendum, fakultatives 34
Kompetenz des Kantonsrates 41b
Ausnahmegerichte Verbot 6
Bankwesen 41n
Beamte
Wahl 31d; 41m, n; 47g, k
Amtsdauer 77
Verantwortlichkeit 19
Amtseid oder -gelöbnis 18
Besoldung, Festsetzung 41c
Begnadigung 41f
Behörden
Amtsdauer 77
Amtseid oder -gelöbnis 18
Verwandtschaft zwischen Mitgliedern derselben Behörde 20
Wahl s. Beamte
Staatsbehörden
Friedensrichter s. Friedensrichter
Kantonsrat 38–44
Regierungsrat 45–48
Gerichtsbehörden 49–61, 63
Gemeindebehörden 70
Oberaufsicht durch den Kantonsrat 41c
Aufsicht durch den Regierungsrat 47h
Bericht
Geschäftsbericht des Regierungsrates
Aufstellung 47f
Beschlussfassung über die Amtsberichte 41g
Beschlüsse
des Kantonsrates s. Gesetze
Beschlussfähigkeit
des Kantonsrates 44
der Gerichte 61
Betreibung und Konkurs
Kompetenz des Obergerichts 54
Budget s. Voranschlag
Bund
Begehren einer Abstimmung über Bundesgesetze 41r
Begehren um Einberufung der Bundesversammlung 41r
Vorschlagsrecht (Standesinitiative) 35, 41r
Volksabstimmung über Bundesverfassungsrevision, Standesstimme 32
Bundesglied der schweizerischen Eidgenossenschaft 1
Regierungsrat u. eidgenössische Räte 45
Bürger
Gleichheit vor dem Gesetz 5
Stimmberechtigung
eidgenössische 25a, 26
kantonale 25b, 27
kommunale 25c, 28
Gemeindeversammlung 17, 70
Bürgergemeinde s. Gemeinden
Kantonsbürgerrecht, Erwerb 23
Gemeindebürgerrecht, Erwerb 23
Schweizerbürger, Stimmberechtigung in kantonalen Angelegenheiten 27
Eid (Amtseid) der Behörden und Beamten 18
Eigentum Garantie und Enteignung 11
Einwohnergemeinde s. Gemeinden
Enteignung 11
Entschädigung
bei Zwangsabtretungen 11
bei ungesetzlicher Haft 8
Besoldungen, Festsetzung 41e
Entwurf
bei Gesetzesinitiative 35
Expropriation 11
Finanzreferendum fakultatives 34
Freiheit s. verfassungsmässige Rechte
Friedensrichter 49, 50, 772, 78
Gelöbnis der Behörden und Beamten 18
Gemeinden
Einteilung des Kantons in politische Gemeinden 24
Einwohnergemeinden 70
Bürgergemeinden 71
Kirchgemeinden 72
Korporationsgemeinden 73
Finanzausgleich 74
Organisation, Befugnisse 76
Gemeindesteuern 74, 75
Gemeindebehörden s. Behörden
Gemeindeversammlung 17
Gemeindeeigentum, Garantie 11
Gemeindebürgerrecht, Erteilung 23
Gemeinderat 78
Einwohnerrat 70
Korporationsgüterverwaltung 73
Gerichte
Amtsdauer 77 2
Ausnahmegerichte, Verbot 6
Friedensrichter 49–51
Jugendgerichte 56
Kantonsgericht
Mitglieder und Ersatzmitglieder, Wahl 31d
Präsident, Wahl 41l
ausserordentliche Ersatzmitglieder, Wahl 41l
Zusammensetzung 52
Obergericht
Amtsbericht 41g
Mitglieder und Ersatzmitglieder, Wahl 31d
ausserordentliche Ersatzmitglieder, Wahl 41l
Präsident, Wahl 41l
Zusammensetzung, Aufgaben 54
Recht auf verfassungsmässigen Richter 6
Rechtsschutz des Justizpersonals 632
Schiedsgerichte 6
Strafgericht
Zusammensetzung 41l, 531
Verwaltungsgericht
Amtsbericht 41g
Mitglieder und Ersatzmitglieder, Wahl 31d
Präsident, Wahl 41l
ausserordentliche Ersatzmitglieder, Wahl 41l
Zusammensetzung, Funktion 55
Wahl der Mitglieder 31d4, 78 3
Gesetze
Gleichheit vor dem Gesetz 5
Gesetzgebung
Erlass durch den Kantonsrat 41b
Oberaufsicht über Vollziehung 41c
Volksabstimmung 31b, 34–36
Gesetzesinitiative 35, 41b, 47c
Referendumsbegehren
gegen Bundesgesetze und Bundesbeschlüsse 41r
gegen kantonale Gesetze 35
Vollziehung 47
Geständnis Ausschluss von Zwangsmitteln 8
Gewaltentrennung 21
Gewerbefreiheit 13
Glaubens- und Gewissensfreiheit 3
Gleichheit vor dem Gesetz 5
Hauptort des Kantons 24
Hausrecht und Hausdurchsuchungen 9
Immunität
Mitglieder des Kantonsrates 19bis
Mitglieder des Regierungsrates 19bis
Mitglieder des Obergerichts 19bis
Mitglieder des Verwaltungsgerichts 19bis
Initiative
Volksinitiative (Volksbegehren)
Verfassungsrevision 79
Gesetzesinitiative 35
Gebührenfreiheit 37
Rückzugsklausel 35
Standesinitiative 35, 41r
des Kantonsrates
Verfassungsrevision 79
Gesetzesinitiative 41b
des Regierungsrates
Kantonsratssitzung 43
Gesetzesinitiative 47e
Justizverwaltung 63
Kanton
Einteilung in politische Gemeinden 24
Hauptort 24
Kantonalbank s. Bankwesen
Kantonsbürger s. Bürger
Kantonsbürgerrecht 23
Kantonsgericht s. Gerichte
Kantonsrat
Allgemeines 38–44
Amtsdauer 77
Oberaufsicht und Beschlussfassung über die Amtsberichte 41
Wahl 31d, 38, 78
Wahl des Landammanns und Statthalters 46
Kompetenzen Verfassungsrevision 79
Kantonsverwaltung s. Verwaltung
Kirchen
Kultusfreiheit 3
Kirchengüter
Eigentumsgarantie 11
Steuerfreiheit 15
Kirchgemeinden 72
Kirchensteuer 74, 75
Konkordate Kompetenz des Kantonsrates 41i
Konkurs
Aufsicht durch das Obergericht 54
Korporationen
Allgemeines 11
Korporationsgemeinden 73
Kultusfreiheit 3
Landammann Wahl und Amtsdauer 46
Legislaturperiode 77
Meinungsäusserung freie 10
Majorzwahl 78
Mitwirkungsrechte, bundesstaatliche 41r
Niederlassung
Niederlassungsfreiheit 22
als Voraussetzungen zur kantonalen Stimmberechtigung 27
Notrecht 84
Obergericht s. Gerichte
Offenlegung der Politikfinanzierung 29a
Öffentlichkeit
des Staatshaushaltes 12
der Kantonsratssitzungen 43
der Gerichtsverhandlungen 59
Partnerschaft, eingetragene201
persönliche Freiheit 8
Petitionsrecht
Gewährleistung 10
Behandlung durch Kantonsrat 41k
Pfrundvermögen Steuerfreiheit 15
Politikfinanzierung, Offenlegung 29a
Polizei
Aufsicht über die 54
Pressefreiheit 10
Proportionalwahl 382, 78
Rechte
politische
Stimmrecht
eidgenössisches 25a, 26
kantonales 25b, 27
kommunales 17, 25c, 28, 70–73
Ausschluss 27
Volksabstimmungen 31a, b
Initiative 31c
Wahl von Ständerat, Kantonsrat, Regierungsrat, Gerichtsbehörden, Beamten 31d
verfassungsmässige
Rechtsgleichheit 5
Glaubens- und Gewissensfreiheit, Kultusfreiheit 3
Recht auf verfassungsmässigen Richter 6
Rechtsbeistand 7
persönliche Freiheit 8
Hausrecht 9
freie Meinungsäusserung, Pressefreiheit 10
Eigentumsgarantie 11
Handels- und Gewerbefreiheit 13
Gewaltentrennung 21
Rechtspflege
Allgemeines 58-61, 63
Recht auf verfassungsmässigen Richter, Verbot von Ausnahmegerichten; Schiedsgerichte 6
Verhaftungen 8
Ausschluss von Zwangsmitteln 8
Hausdurchsuchungen 9
Gewaltentrennung 21
Jugendstrafrechtspflege 56
Unentgeltlichkeit von Rechtspflege und Rechtsbeistand 7
Aufsicht durch das Obergericht 54
Referendum
Referendum (= Volksabstimmung)
über Bundesverfassung, Standesstimme = Ergebnis der Volksabstimmung 32
über kantonale Angelegenheiten
obligatorisches 31a, b, 79
fakultatives 34
Referendumsbegehren
gegen Bundesgesetze und Bundesbeschlüsse 41r
gegen kantonale Gesetze und Beschlüsse 34
Finanzreferendum, fakultatives 34
Regierungsrat
Allgemeines 45–48
Amtsbericht 41g
Unvereinbarkeit 21
Wahl 31d, 46, 78
Einberufung des Kantonsrates 43
Revision
der Bundesverfassung 32
der Kantonsverfassung, Totalrevision, Partialrevision 79
Richter
Allgemeines s. Gerichte
Recht auf verfassungsmässigen Richter 6
Schiedsgerichte 6
Schlichtungsbehörde s. Friedensrichter
Schulwesen
Allgemeines 4
Schweizer Bürger s. Bürger
Staat
Staatsanwalt 21
Staatshaushalt
Öffentlichkeit 12
Oberaufsicht durch Kantonsrat 41d
Staatsrechnung
Beschlussfassung 41h
Vorlage 47f
Staatsverwaltung s. Verwaltung
Ständerat Wahl und Amtsdauer 31d, 78, UeB 7
Standesstimme 32
Statistik 383
Statthalter Wahl 46
Steuern
Allgemeines, Steuerpflicht 15
Erbschaftssteuer 155
Erhebung in den Gemeinden 74
Kirchensteuer 74, 75
Stimmrecht
eidgenössisches 25, 26
kantonales 25, 27
kommunales 17, 25, 28
Ausschluss 27
Stimmregister 29
Strafgericht s. Gerichte
Strafrecht
Strafgericht 53
oberste Gerichtsbehörde 54
Vollziehung der Strafurteile 47i
Teilrevision, Totalrevision s. Revision
Transparenz, in der Politik 29a
Unentgeltlichkeit der Rechtspflege 7
Unvereinbarkeit
für Verwandte und Verschwägerte 20
Mitglied des Kantonsrates, des Regierungsrates oder eines Gerichtes 21
Regierungsrat u. eidgenössische Räte 45
Urnenwahlen s. Wahlen
Verantwortlichkeit von Beamten 19
Vereinsrecht 10
Verfassung
Volksabstimmung 31d, 79
Gestaltung und Vollziehung, Oberaufsicht 41c
Revision 79
Übergangsbestimmung 1
Verhaftung 8
Verordnungen des Regierungsrates 47d
Versammlungsfreiheit 10
Versicherungen 14
Verwaltung
Allgemeines 47
Leistungsaufträge 41h
Verwaltungsgericht s. Gerichte
Verwandtschaft zwischen Mitgliedern derselben Behörde 20
Volk
Gesamtheit 2
Volksabstimmung
Bundesverfassungsrevision 32
Kantonsverfassungsrevision 31a, 79
kantonale Gesetze und Beschlüsse 31b, 34, 35
Verfahren 36
Volksbegehren s. Initiative
Volkswahlen s. Wahlen
Vollziehung
der Gesetze, Verordnungen, Beschlüsse 47
der Strafurteile 47i
der Verfassung, Oberaufsicht 41c
Voranschlag (Budget)
Aufstellung 47f
Beschlussfassung 41h
Vormundschaft 70, 71
Vorschlagsrecht s. Initiative
Wahlen
Verfahren 78
Volkswahlen 31d
durch den Kantonsrat
Kantonsratspräsident 40
Kantonsgerichtspräsident, Obergerichtspräsident 41f
Beamte 41m
Bestätigungswahl 41n
Landammann und Statthalter 46
Wahlen durch den Regierungsrat 47g
Wahlen durch die Gemeinden 49
Wahlkreise 383-4, 78
Zivilstreitigkeiten 50, 51, 54
Zwangsabtretung 11
Text: konsolidiertes Bundesrecht (Fedlex), Stand am 27.09.2024. Massgebend ist allein die amtliche Veröffentlichung. Hosting in Europa (DSGVO).